Arbeitskreis 8. Mai des BDWO e.V.
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8. Mai - Tag der Befreiung

Episoden im Mai 1945

3/12/2020

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Dieter Seeger, 2010


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Gedanken einer Zeitzeugin

6/11/2020

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Dr. Hannelore Danders, 2014/15

Hannelore Danders, geboren 1931, lebt heute in Dresden. Als Schülerin  gehörte sie in Magdeburg zu den Mitbegründerinnen einer Grundorganisation DSF. Sie arbeitete in der Weiterbildung für Russischlehrer in Dresden. In Dresden-Ost leitete sie die Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft. 1992 gründete sie den „Verein zur Hilfe für Kriegsveteranen in Russland e. V.“ mit.
 
Tag der Befreiung
Gedanken einer Zeitzeugin
 
Die Schuld ist groß.
Auch 70 Jahre später ist sie nicht getilgt.
Im Mai 45 kam der Sieg für die andern.
Die Schmach blieb für uns –
viel Trümmer und Steine zuhauf.
Das Bild der Feinde verzerrt –
Wir kannten die Menschen nicht,
die stolz ihre Fahnen hissten,
Tänze vollführten und Rache auch übten
in unserem Land,
dessen Wiesen, Blumen, Lieder und Menschen ich liebte.
 
70 Jahre danach!
Ich kann es nicht fassen, dass all dies durch Deutsche geschehen,
das Nichtwiedergutzumachende,
Unmenschliche, Unsagbare.
Mein ganzes Leben ist darüber hingegangen.
Und heute erst versteh ich ganz
das Ausmaß all der
schwarzen,
         hirnverbrannten Taten,
den Hass der Täter,
die Angepasstheit der Mitläufer,
die Gier der Gernegroß- und Möchtegern-Strategen,
die in Nürnberg später keine Schuld bekannten.
Sie schrieben in Gefängniszellen schön,
was da geschehen war
in Ost und West, in Süd und Nord.
 
Von Zwangsarbeit und Niedertracht, von Mord
an Jud‘ –
            an Frau und Kind –
an allem, was nicht arisch war,
hat Flick nichts wissen wollen
und mancher andre nicht,
der hinter Mauern schon den neuen Reichtum plante.
 
 
Ich habe einige getroffen, die damals Kinder waren
und mit der Mutter durch das Tor von Auschwitz gingen.
Auch Dachau,
                        Buchenwald,
                                    selbst Dresden nannten sie,
die heute über siebzig sind
                                    und überlebten.
Die Mutter kam ins Gas – sie taugte nicht
zur Zwangsarbeit, doch Tanja überlebte.
Ich möchte, dass sie Wärme spürt
im Land der Täter.
 
Dem alten Jakow schmerzt das Bein,
seit er in DORA diese schweren Karren
schob und fast erblindete.
 
Gerechtigkeit und Würde möge
ihnen widerfahren
                                    in unserem Land, wo vieles längst vergessen
oder nicht gelernt,
wo mancher eigne Nöte spürt
und das verdrängt,
                                    was einst geschah.
 
Nicht nur vor siebzig Jahren hier – bei uns –
auch später noch in Vietnam
                                    wurden Menschen verbrannt.
Kleine Kinder rannten um ihr Leben.
In Gulags schufteten Verbannte
                                    von Stalins Gnaden.
Bis heute sitzt Angst in den Knochen derer,
die es gelernt haben, sich zu fürchten.
Neue Ängste steigen in den
                                    Menschen hoch.
Die Welt ist so – können wir sie ändern?
Die Hoffnung ist gering.
Man sagt:
            Nur wer sich ändert, verändert
                                    (ein Quäntchen) die Welt.
Aber wollen wir uns ändern?
 
Sophie und Hans Scholl
bezahlten dafür mit dem Leben.
Dennoch: Manche werden es wieder wagen,
aufstehen, aufmüpfig sein, protestieren,
                                    „Nein“ sagen,
anderen zur Seite stehen,
                                    Mitmenschlichkeit leben.
 
Es ist ein schwerer Weg, den Stolpersteine säumen,
doch einen andern gibt es nicht.
 
Ich bin ein Mensch, in Deutschland geboren.
In Lebendigkeit und Würde will ich leben, in Güte handeln
                                    und kämpfen –
                                                           auch für Dich.
 
 
                                                                                  
 
 
 
 
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Freundschaft ist Herzenssache

9/9/2020

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Helmut Braunschweig 2019


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Kein Gras des Vergessens!

7/5/2020

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Hans-Jürgen Audehm, 2020


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Herbert Schneider, Berlin

23/4/2020

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April 1945 –eine rote Fahne in Berlin-Johannisthal
Herbert Schneider, geboren am 11. November 1944 in Berlin, erinnert an die Erzählung seiner Mutter Erika über ein Erlebnis aus den Tagen um den 23. April 1945:
Die Wohnung der Familie in der Neuköllner Reuterstrasse 73 war ein Opfer der Bombenangriffe geworden. Die kleine Gartenlaube des Opas im Drachensteg 7 im Ortsteil Johannisthal in Berlin-Treptow wurde zum Notquartier. Der jungen Mutter beherrschte nur der einzige Gedanke- die Hoffnung auf Lebenserhaltung! Denn so gänzlich war die Nazipropaganda über die Rache der Russen, nicht spurlos an den Menschen vorbei gegangen. Darum begann meine Mutter aus rotem Inlettstoff und weißen Kopfkissenbezug ein Fähnchen zu nähen, natürlich mit Hammer und Sichel. Das Fähnchen wurde weithin sichtbar an der Laube angebracht. Soldaten der Roten Armee rückten in das Gelände ein - es soll der 26.04.45 gewesen sein - und ein sowjetischer Panzer T-34 kam tatsächlich vor dem Gartentor zum Stehen. Die lauten und fremd klingenden Worte „Ruki werch“, „Dawai“ und dem fragenden „Du Faschist?“ klangen erschreckend. Meine Mutter fühlte Todesängste um ihr Kind, das im Hintergrund ununterbrochen schrie. Da betrat ein sowjetischer Offizier die Laube und nahm mich auf den Arm. Da stand nun dieser Offizier mit dem deutschen Baby auf den Arm und hatte Tränen in den Augen. Er begann in gutem Deutsch zu erzählen. Er war in Kiew Deutschlehrer. Seine Frau und einjährige Tochter wurde von deutschen Soldaten 1941 ermordet. Nun hatte er als Sieger ein deutsches Kind auf dem Arm.
Jenes Fähnchen an der Laube führte nach der Einnahme des Grundstückes vorübergehend zur Nutzung der Laube als Stabsquartier einer Kompanie oder Zuges.
Die Fahne bewahrte meine Mutter nach dem Wegzug der sowjetischen Soldaten und übergab sie später mir. Sie ist und bleibt für mich und meine Familie - zwei Söhne, eine Tochter, sechs Enkelkinder, ein Urenkel ein sichtbares Zeichen für die Befreiung Berlins vom Faschismus durch die Soldaten der Roten Armee!
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8. Mai 1983 -     Ein Tag der Befreiung in Peking

10/1/2020

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Siegfried Eichner, 2019


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Gegen das Vergessen! Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!

21/12/2019

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Esther Bejarano, 2013


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Befreiung als Verpflichtung begreifen

14/12/2019

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Dieter Frielinghaus, 2019


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8. Mai 1945 - Tag der Befreiung

14/12/2019

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Herma Ebinger, 2019
 


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Erlebnisse und Kontakte mit sowjetischen Soldaten

14/12/2019

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Norbert Glaske, 2019
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Der 8. Mai 1945 - ein wichtiger Tag für mich

14/12/2019

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Günter Wehner, 2019
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Nie wieder Krieg! Erinnerungen bewahren und Zukunft gestalten

12/12/2019

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Erlebnisse eines Zehnjährigen schlagen Wurzeln

11/12/2019

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Waldemar Hickel, 1970​


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Gedanken zum Tag der Befreiung am 8. Mai 1945

10/12/2019

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Generalmajor a. D. Sebald Daum, 2019


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Befreier - Freunde

9/12/2019

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Otto Rubin, 1994


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Hauptsache, es gibt keinen Krieg

8/12/2019

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Irmtraud Gutschke, 2019.


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Zum 75. Jahrestag der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus am 8. Mai 1945

7/12/2019

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Günter Marsch, 2019


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Erinnerungen

7/12/2019

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Elisabeth Monsig, 2019


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8./9. Mai - Tag der Befreiung und des Sieges

6/12/2019

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Lukas Lüdtke, 2019
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Mit Russland in Frieden leben

5/12/2019

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Brigitte Großmann, 2019
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