Arbeitskreis 8. Mai des BDWO e.V.
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Aktuell

Stellungnahme des Arbeitskreises 8.Mai im Bundesverband Deutscher West-Ost Gesellschaften e.V. zur Schändung der sowjetischen Kriegsgräberstätte in Penzlin (Mecklenburg/Vorpommern)

21/1/2024

 
Am 20. Januar 2024 legten Mitglieder des Arbeitskreis 8.Mai Blumem auf den geschändeten Grabstellen nieder.
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Anfang des Jahres 2024 wurden auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof in Penzlin (Mecklenburg/Vorpommern) mehrere sowjetische Soldatengräber geschändet, indem Grabsteine umgeworfen wurden. Solche barbarischen Unmutsäußerungen verurteilen wir auf das schärfste.

Neben der Verpflichtung zur Kriegsgräberfürsorge, die aus dem Regierungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation vom 16. Dezember 1992 folgen, nötigen unsere Geschichte und nicht zuletzt eine ethisch/kulturelle Verantwortung allen Deutschen dauerhaft Respekt vor den Toten des damaligen Kriegsgegners ab. Nicht wenige Deutsche haben 1945 die Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft als Chance für einen Neubeginn gesehen, Hunderttausende haben diese Befreiung im Nachhinein so begriffen. Und noch heute empfinden Tausende aus der Kinder- und Enkelgeneration Dankbarkeit für den opferreichen Kampf der Roten Armee, der stärksten Kraft im Bündnis der Anti-Hitler-Koalition. Zahlreiche Vereine, Gruppen und Initiativen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich in der Pflege sowjetischer Kriegsgräber. Viele Gemeindevertretungen zählen die Investitionen in den Unterhalt der Anlagen zu den Selbstverständlichkeiten der öffentlichen Erinnerungsarbeit.

Auch der Arbeitskreis 8.Mai widmet seine Arbeit dem Andenken an die historische Befreiungstat. Tief betroffen nehmen wir daher die Anschläge auf sowjetische Grabanlagen zur Kenntnis und verurteilen sie. Die toten Soldaten, die ihr Leben im Kampf gegen ein menschenverachtendes System gaben, waren Opfer eines deutschen Eroberungskrieges. Ihre Gräber zu schänden ist nichts anderes als Vandalismus, der bestenfalls von unverzeihlicher Dummheit kündet. Sollte aber jemand meinen, aus den aktuellen Ereignissen heraus und in Anlehnung an alte Feindbilder seiner Fremdenfeindlichkeit und latentem Russenhass durch Grabschändung Ausdruck verleihen zu müssen, dann geben wir zu bedenken, dass solches Verhalten würdelos ist. Es schlägt Friedensbemühungen und dem Willen zur Völkerverständigung ins Gesicht. Provokationen dieser Art sind schändlich.

Arbeitskreis 8.Mai im BDWO
Januar 2024




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