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Ein Teil des Barlach-Platzes: eingegrenzt von einer Hainbuchen-Hecke, durchschnitten von Wegen, die auf eine weiße Stele zulaufen. Sie fällt ins Auge. An ihrem Fuß, schräg angehoben, dunkle Steinplatten, eine mit der Formel „Den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft“. Auf den Rasenflächen vertieft eingelassen Granitplatten mit Sowjetstern, auf den ersten Blick eher zu übersehen – das ist der sowjetische Friedhof in Demmin heute.
1948 angelegt, 1977 erstmals überformt, im November 1994 oberirdisch abgerissen und am 6. Mai 1995 der Öffentlichkeit übergeben als Platz für ein von historischen Bezügen losgelöstes Gedenken und ungeachtet der Tatsache, dass die Erde unter ihm nach wie vor die Gräber mit den Gebeinen von 102 sowjetischen Kriegstoten birgt. Kam nicht einmal ihre Umbettung in Frage, wie sie bei der Räumung der sowjetischen Friedhöfe an zentralen Plätzen in Neustrelitz und in Malchow nach 1990 erfolgte?
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