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Im Raum Gotha gab es keine sowjetischen Kriegstoten aus unmittelbarem Kampfgeschehen. Die Rote Armee rückte in die Stadt und den Landkreis vereinbarungsgemäß am 2. Juli 1945 vor und übernahm von der amerikanischen Kommandantur die oberste Befehlsgewalt. Dass die einrückenden Einheiten in ihren Lazaretten Sterbenskranke mitbrachten, ist nicht anzunehmen. Doch im Sommer 1945 und danach kam es überall in der SBZ zu zahlreichen Todesfällen unter Rotarmisten, meist in Folge von Unfällen, unachtsamem Umgang mit Waffen, handgreiflichen Auseinandersetzungen unter den Soldaten oder durch selbstverschuldete Vergiftung mit Methylalkohol. Es gab auch Suizide. Über all den Todesursachen liegt noch immer tiefes Schweigen. Anschläge seitens der Einwohner Gothas sind nicht bekannt.
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Die sowjetische Gräberanlage in Blankenfelde, Berliner Damm 2 Auf dem Evangelischen Friedhof im Nordwesten des Ortsteils Blankenfelde, Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, südlich von Berlin, steht auf rund 1000m2 Fläche eine Grabanlage mit einem mittig angeordneten Denkmal. Hier wurden 1945 erste Gräber für sowjetische Soldaten angelegt. Heute geht man von über 500 Beigesetzten aus.
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