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Der am 23. Februar in Russland und anderen ehemaligen GUS-Staaten gefeierte Tag des Verteidigers des Vaterlandes ist ein in der Kultur Russlands verwurzelter Feiertag. Er ist ein Symbol für Mut, Tapferkeit und Pflichterfüllung. Die Geschichte des Feiertages gehört zur Herausbildung des nationalen Gedächtnisses der UdSSR und Russlands. Er geht zurück auf ein am 22. Februar 1918 veröffentlichtes Dekret „Die sozialistische Heimat ist in Gefahr“, das in Abwehr eines deutschen Großangriffes im Ersten Weltkrieg energische Verteidigungsmaßnahmen bestimmte. Am 27. Januar 1922 erließ das Präsidium des Allrussischen Zentralexekutivkomitees anlässlich des vierten Jahrestages der Roten Armee eine Resolution, in der der 23. Februar als offizieller „Tag der Roten Armee“ in der RSFSR festgelegt wurde. Von diesem Zeitpunkt an fanden jedes Jahr feierliche Zusammenkünfte, Paraden und Ehrenbezeugungen statt. Nach dem Sieg der Roten Armee im Großen Vaterländischen Krieg wurde der Tag zum Gedenktag für die größte Heldentat der Roten Armee, zu einem Tag der Bewunderung für die Leistungen jener, die die Welt vom Faschismus retteten. 1946, nach der Umbenennung der Roten Armee in Sowjetarmee, erhielt der Feiertag den Namen „Tag der Sowjetarmee.“ 2006 wurde er umbenannt in „Tag des Verteidigers des Vaterlandes“. Heute beruft man sich auf eine Tradition von Verteidigern der Heimat und rühmt militärische Erfolge, angefangen von der alten Rus bis zur modernen russländischen Armee. Neben der staatlichen Feier hat sich eine Tradition etabliert, bei der der 23. Februar als „Männertag“ gefeiert wird. In jedem Fall schlägt er heute eine Brücke zwischen den Generationen und mahnt an das patriotische Erbe. Brigitte Großmann |
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